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BACHELOR THESIS | Casa Mollino - ein Architekturzentrum in Mailand für Carlo Mollino

Carlo Mollino (1905–1973) ist innerhalb der Moderne eine Ausnahmeerscheinung: Der Italiener arbeitete als Architekt, Designer, Fotograf, Literat, Kunstflieger und Skifahrer. Ausgebildet im italienischen Rationalismus der 1920er Jahre und beeinflusst von den Pariser Surrealisten, zeichnen sich schon seine Frühwerke durch einen eigenwilligen Stil aus: Gegensätzliche Formen und Techniken treffen aufeinander. Mollino verbindet traditionelle Bauformen wie den alpinen Blockhausbau mit der modernen Stahlbetonskelettbauweise. Auch Mollinos Fotografie folgt surrealistischen Techniken, sei es in Form von Fotomontagen, sei es in Form artifizieller Porträts und Stillleben. Für seine hoch inszenierten Aufnahmen entwirft Mollino komplexe Interieurs, die er wie Filmsets ausstattet und in denen er mehr als drei Jahrzehnte lang weibliche Akte fotografiert.
In Mailand soll zur Dokumentation seinens facettenreichen Schaffens ein Austellungsgebäude entwickelt werden. In dem Architekturzentrum soll Mollinos Werk ausgestellt und präsentiert werden.

Sommer 2018
Bachelor: Thesis
Termine: Korrekturen & Kolloquien, Dienstags vormittags im Institut (A-326)
Vorstellung: 27.03.2018 im Hörsaal
Auftaktveranstaltung - Beginn: 28.03.2018, 09:30 Uhr am Institut